iPhone 18 Pro hat zwei Belastungstests bestanden. JerryRigEverything hat das Smartphone auf Kratzer, Hitze und Biegefestigkeit geprüft, während AppleTrack es bei Stürzen mit dem iPhone 17 Pro verglichen hat.

Ceramic Shield 2 ließ sich nur schwer zerkratzen, der Gehäusekörper konnte nicht mit den Händen verbogen werden, und das Glas der neuen Generation des Rückteils überstand Stürze besser. Allerdings sammelt der Aluminiumgehäuse weiterhin leicht Spuren, und das Frontglas bricht bei starken Schlägen dennoch.

Im Standardtest von JerryRigEverything traten leichte Kratzer auf dem Ceramic Shield 2 erst bei Verwendung eines Werkzeugs mit der Härte 7 auf der Mohs-Skala auf. Auf Stufe 8 wurden die Beschädigungen deutlich tiefer. Zum Vergleich: Apple selbst gibt an, dass das Ceramic Shield 2 dreimal kratzfester ist als das Schutzglas des iPhone 16 Pro. Nelsons Test liefert keine unabhängige Bestätigung für genau diesen dreifachen Unterschied.

Die Rückseite mit Ceramic Shield hat den Kontakt mit Schlüsseln, Münzen und anderen Metallgegenständen ebenfalls gut überstanden. Der Großteil der entstandenen Streifen waren keine Kratzer im Glas selbst, sondern Ablagerungen des Materials von Gegenständen, die man abwischen kann. Die lackierten Aluminiumelemente des Gehäuses sind hingegen deutlich anfälliger: Scharfe Metallgegenstände hinterlassen darauf deutliche Beschädigungen. Das iPhone 18 Pro verfügt über ein einteiliges Aluminiumgehäuse, Ceramic Shield an der Rückseite und Ceramic Shield 2 an der Vorderseite.

Das Display hat auch der Hitzeprüfung standgehalten: Nach dem Einwirken einer offenen Flamme auf die OLED-Panels blieben keine irreversiblen Spuren zurück. Anschließend versuchte Zak Nelson, das iPhone 18 Pro mit bloßen Händen in beide Richtungen zu biegen. Das Smartphone verformte sich kaum, das Glas riss nicht und die Konstruktion behielt ihre Integrität. Auch die Glaselemente der Kameras blieben an ihrem Platz.

iPhone 18 Pro Drop-Test

Während der Tests untersuchte Nelson das iPhone 18 Pro auch unter dem Mikroskop. So ließ sich die mechanische variable Blende der 48-MP-Hauptkamera in den Stellungen f/1,48, f/1,8, f/2,8 und f/4,0 in Aktion beobachten. Der Blogger untersuchte zudem den Bereich des Displays, unter dem nun ein Teil des Face-ID-Systems verborgen ist. Bei bestimmten Winkeln und Lichtverhältnissen unterscheidet sich die Pixelstruktur über dem Sensor noch leicht vom Rest des Bildschirms, obwohl der Effekt deutlich schwächer ausgeprägt ist als bei früheren Smartphones mit unter dem Display integrierten Kameras und Sensoren.

Ein separater Drop-Test von AppleTrack zeigte eine andere Seite der Robustheit des iPhone 18 Pro. Das Smartphone wurde mit dem iPhone 17 Pro verglichen, wobei beide Geräte mehrfach aus Hüfthöhe und Schulterhöhe fallen gelassen wurden. Nach den ersten Stürzen entstanden am Aluminiumgehäuse des iPhone 18 Pro Kratzer und Dellen; bei erhöhter Fallhöhe wurden die Beschädigungen des Rahmens deutlicher sichtbar. Dennoch blieb das Smartphone funktionsfähig, und es kam zu keiner schwerwiegenden Verformung des Gehäuses.

Die Frontscheibe zeigte in diesem Test keinen klaren Vorteil gegenüber der Vorgängergeneration: Nach Stürzen aus Schulterhöhe rissen die Displays beider Smartphones. Die Rückseite des iPhone 18 Pro hielt hingegen mehrere starke Schläge stand, während das Glas des iPhone 17 Pro zerbrach.

Die Kameraschutzgläser beider Modelle haben die Tests ebenfalls bestanden. Damit bleiben bei den iPhone-18-Pro-Modellen bei schweren Stürzen die Aluminiumgehäuseoberfläche und das Frontglas die Hauptangriffspunkte, während die Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer, Biegung und Schäden an der Rückseite deutlich besser ausfiel.

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