
Apple hat bei der Produktion des iPhone Duo Probleme
Apple hat Schwierigkeiten bei der Einführung der Produktion des ersten faltbaren iPhone. Laut ZDNet Korea bestand das Hauptproblem im Scharnier: Die Lieferanten können derzeit nicht die erforderliche Ausbeute an fehlerfreien Bauteilen gewährleisten, sodass in die Montagewerke von Foxconn nur ausgewählte Exemplare geliefert werden.
Probleme mit dem Scharnier
Ursprünglich sollte der US-amerikanische Hersteller Amphenol Hauptlieferant für das Gelenkmechanismus sein. Seine Produktionsleistung fiel jedoch unter Apples Erwartungen, woraufhin das Unternehmen die Rolle des taiwanesischen Herstellers Shin Zu Shing verstärkte. Auch dieser Lieferant hatte mit einer niedrigen Ausbeute an fehlerfreien Teilen zu kämpfen. Quellen der Publikation geben an, dass Shin Zu Shing derzeit nicht in der Lage ist, stabil die von Apple geforderte Menge an Bauteilen zu produzieren.

Letztendlich gelangen nur ausgewählte Exemplare, die den Anforderungen von Apple entsprechen, in die Fertigungsstätten von Foxconn. In der Branche werden solche Produkte als „Goldene Muster“ bezeichnet. Schwierigkeiten ergeben sich auch aus der Konstruktion des Mechanismus selbst. Apple verwendet im iPhone Duo ein Scharnier mit 3D-gedruckten Elementen, das aus mehr als 100 Komponenten besteht. Das Bestreben, das Smartphone dünner zu machen, erschwert die Konstruktion und erhöht die Anforderungen an die Fertigungsgenauigkeit.
Probleme mit dem Display
Produktionsprobleme beschränken sich nicht nur auf das Scharnier. Schwierigkeiten traten auch bei der flexiblen Unterlage für das OLED-Display auf. Dieses Element stützt die Panel beim Falten und Entfalten, trägt zur Erhöhung seiner Haltbarkeit bei und verringert die Sichtbarkeit der Falte. Einer der Hersteller dieser Komponente ist das chinesische Unternehmen Lingyi iTech. Laut Quellen hat das Unternehmen ebenfalls Schwierigkeiten beim Übergang zu einer stabilen Massenproduktion.

Die Situation bei anderen Komponenten sieht weniger kritisch aus. Laut ZDNet Korea gilt unter den Schlüsselelementen des iPhone Duo derzeit das Scharnier als die problematischste Komponente in Bezug auf die Massenproduktion.
Pläne von Apple
Trotz der Schwierigkeiten behält Apple recht ehrgeizige Produktionspläne bei. Wie berichtet, haben die Komponentenlieferanten einen Prognosewert von etwa 5-6 Millionen fertiger iPhone Duo bis Ende 2026 erhalten. Die bestellte Menge an Bauteilen kann dabei die Anzahl der Smartphones selbst übersteigen. Apple muss Produktionsausschuss, Verluste bei der Endmontage und den möglichen Bedarf an Ersatzteilen für Reparaturen bereits verkaufter Geräte berücksichtigen.
Produktionsbedingte Schwierigkeiten können auch die ungewöhnlich große Lücke zwischen der Präsentation und dem tatsächlichen Verkaufsstart erklären. Apple stellte das iPhone Duo am 9. September vor, jedoch werden Vorbestellungen erst ab dem 16. Oktober angenommen, und der Verkauf startet am 23. Oktober.









