Apple hat die finalen Versionen von iOS 27 und iPadOS 27 veröffentlicht. iOS 27 unterstützt sogar das iPhone 11 und das iPhone SE der zweiten Generation.

Siri AI ist die Hauptneuerung geworden

iOS 27 und iPadOS 27 erhielten eine neue Siri AI auf Basis von Apple Intelligence. Der Assistent versteht natürliche Sprache und den Kontext des Gesprächs besser, kann nach relevanten Informationen in Nachrichten, E-Mails, Fotos und anderen Daten des Nutzers suchen, Bildschirminhalte analysieren und Aktionen in Apps ausführen.

Siri AI

Es gibt nun eine separate Siri-App, in der die Gesprächsverlauf gespeichert wird. Sie synchronisiert sich über iCloud zwischen Apple-Geräten. Siri kann zudem Texte erstellen und bearbeiten, und auf dem iPhone ist sie direkt in der App „Kamera

Allerdings wird Siri AI derzeit noch im Beta-Status bereitgestellt und funktioniert nur auf Englisch. Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch will Apple im Oktober hinzufügen.

iOS 27 Siri AI

Für Nutzer in der Europäischen Union gilt eine wesentlich strengere Einschränkung: Siri AI auf iPhone und iPad ist in der EU derzeit nicht verfügbar. Apple hat kein Startdatum für die Funktion in dieser Region genannt.

Darüber hinaus stimmt die Unterstützung für Siri AI nicht mit der Unterstützung von iOS 27 überein. Für die Nutzung von Apple Intelligence sind iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max, Modelle der iPhone-16-Serie sowie neuere Smartphones erforderlich, außerdem iPhone Air und iPhone Duo. Auf dem iPad funktionieren die Funktionen von Apple Intelligence auf Modellen mit M1-Chips oder neueren Prozessoren sowie auf dem iPad mini mit A17 Pro.

Einige Funktionen von Apple Intelligence, die serverseitige Modelle nutzen, unterliegen täglichen Limits. Dazu gehören Siri AI, KI-Tools zur Bildbearbeitung, Image Playground und die Cloud-Modelle von Apple Foundation Models in „Teams“. In Zukunft plant Apple, ein kostenpflichtiges Angebot mit höheren Limits anzubieten.

iPhone und iPad sollten schneller arbeiten

Apple hat gleichzeitig Änderungen am System selbst vorgenommen. Nach internen Tests des Unternehmens können Apps auf iPhone und iPad nach dem Update bis zu 30 % schneller starten, kürzlich erstellte Fotos werden bis zu 70 % schneller in der Mediathek angezeigt, und die Übertragung von Dateien über AirDrop beschleunigte sich um bis zu 80 %.

iOS 27

Auf dem iPad kann die Dateiverwaltung und der Transfer auf externe USB-Laufwerke bis zu fünfmal schneller erfolgen. Apple hat zudem das Schließen, Umschalten und Verschieben von Fenstern im Multitasking optimiert.

Das System wechselt nun flüssiger zwischen Wi‑Fi und Mobilfunknetz. In „Nachrichten

Die Suche in Spotlight, die App Fotos und Mail wurden überarbeitet; in Mail wurde zudem ein neues System zur Ergebnisrangfolge eingeführt. Apple hat auch Liquid Glass aktualisiert: Die Interface-Elemente sind kontrastreicher geworden, und in den Einstellungen gibt es nun einen Schieberegler, mit dem sich die Transparenz des Designs von fast vollständig transparent bis deutlich getönt anpassen lässt.

Was ist noch in iOS 27 und iPadOS 27 erschienen?

In „Fotos“ auf Geräten mit Apple Intelligence sind Spatial Reframing zur Änderung der Komposition eines bereits aufgenommenen Bildes, Extend zur Erweiterung des Bildes über die ursprünglichen Grenzen hinaus und ein verbessertes Clean Up zum Entfernen von Objekten verfügbar.

iPadOS 27 on iPad

Safari kann Tabs automatisch nach Themen zusammenfassen. Die Funktion „Notify Me“ überwacht Änderungen auf Webseiten und kann beispielsweise über Preisnachlässe oder die Wiederaufnahme des Verkaufs eines Artikels informieren.

Allgemeine iCloud-Alben unterstützen jetzt Fotos und Videos in voller Auflösung, und Android- sowie Windows-Nutzern ist der Beitritt über den Browser erleichtert worden. In den AirPods-Einstellungen wurde ein Equalizer mit Regelung für tiefe, mittlere und hohe Frequenzen hinzugefügt.

Apple iPadOS 27

iPadOS 27 erhielt ein separates Update. Auf dem iPad kann die Menüleiste dauerhaft angezeigt werden, in der Statusleiste wurden App-Namen eingefügt, die Fensterbearbeitung wurde verbessert und es ist nun möglich, iPhone-Apps zu skalieren. Mit Visual Intelligence können Objekte auf dem Bildschirm mit dem Finger oder dem Apple Pencil markiert und Siri dazu befragt werden.

Apple hat auch Screen Time überarbeitet. Eltern können separate Limits für App-Kategorien festlegen, Zugriffspläne erstellen und die Freigabe zum Öffnen neuer Websites über die Funktion „Ask to Browse

Welche iPhone- und iPad-Modelle können aktualisiert werden?

iOS 27 behält die Unterstützung aller iPhone-Modelle bei, die mit iOS 26 funktioniert haben. Die minimalen Modelle bleiben das iPhone 11, das iPhone 11 Pro und das iPhone 11 Pro Max sowie das iPhone SE der zweiten Generation. Das Update ist auch für alle neueren Generationen verfügbar, einschließlich des iPhone Air, des iPhone 18 Pro, des iPhone 18 Pro Max und des iPhone Duo.

iPhone 11 iOS 27

Bei iPad sieht die Situation anders aus. Die Unterstützung für iPadOS 27 wurde für das iPad Pro 12,9 Zoll der dritten Generation, das iPad Pro 11 Zoll der ersten Generation, das iPad der achten Generation, das iPad mini 5 und das iPad Air 3 eingestellt.

Das Update ist für iPad Pro 11 Zoll der zweiten Generation und neuer, iPad Pro 12,9 Zoll der vierten Generation und neuer, iPad Air der vierten Generation und neuer, iPad der neunten Generation und neuere Basis-iPad-Modelle sowie iPad mini der sechsten Generation und neuer verfügbar.

iOS 27-Update

Die Updates sind bereits kostenlos für kompatible iPhone- und iPad-Geräte über das Menü „Einstellungen“ → „Allgemein“ → „Softwareupdate“ verfügbar. Wie üblich bei einem großen Release erscheint das Update auf kompatiblen Geräten schrittweise.

Gleichzeitig veröffentlichte Apple Updates für weitere Betriebssysteme, darunter macOS 27, watchOS 27, tvOS 27, visionOS 27 und die HomePod-Software 27.

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