
Die PlayStation 6 könnte wegen der Speicherkrise mehr als $1000 kosten
Laut der Einschätzung des Insiders KeplerL2 übersteigen die Kosten für Arbeitsspeicher und SSD der künftigen PlayStation 6 bereits $680.
Das ist mehr als der aktuelle Verkaufspreis der Standard-PS5 in den USA ($650); Prozessor, Kühlsystem und übrige Komponenten sind in dieser Summe noch nicht enthalten.
Kosten der PlayStation 6
KeplerL2 veröffentlichte die neuen Angaben im NeoGAF-Forum. Der Insider nannte weder die Einzelpreise für Arbeitsspeicher und Speicherlaufwerk noch seine Berechnungsmethode.

Noch im März 2026 schätzte er die Gesamtkosten der PS6-Komponenten auf rund $760. Im Juni meldete der Insider einen Preisanstieg um $200, wodurch sich die geschätzte Summe auf $960 erhöhte. Seiner jüngsten Aussage zufolge kosten nun allein Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher mehr als $680.
Als Hauptgrund für die gestiegenen Kosten gilt der Mangel an DRAM- und NAND-Speicher, der mit der hohen Nachfrage von Rechenzentren für künstliche Intelligenz zusammenhängt.
Laut KeplerL2 ging man zu Beginn der Entwicklung der Prozessoren für Konsolen der nächsten Generation davon aus, dass GDDR7 etwa $3 pro GB kosten würde. Die Marktlage hat sich jedoch geändert, und der Speicher ist deutlich teurer als ursprünglich erwartet.
Wie viel Speicher bekommt die PS6?
Frühere Leaks deuteten auf GDDR7 mit einem 160-Bit-Bus hin. Als wahrscheinlichste Konfiguration gelten 30 GB Arbeitsspeicher, wobei die Konsolenarchitektur angeblich bis zu 40 GB ermöglicht.

Auch eine Verringerung des Arbeitsspeichers zur Kostensenkung wurde diskutiert. Die genaue SSD-Kapazität ist weiterhin unbekannt. Die vom Insider genannten $680 reichen nicht aus, um die endgültige Speicherkonfiguration zu bestimmen, da die Kostenaufteilung zwischen GDDR7 und dem Laufwerk nicht bekannt ist.
Kosten der PlayStation 6
Angesichts der gestiegenen Komponentenkosten vermutet Wccftech, dass der Verkaufspreis der PS6 $1000 übersteigen könnte. Diese Prognose stützt sich bislang jedoch ausschließlich auf Einschätzungen des Insiders.
Außerdem sind die Komponentenkosten nicht mit dem Verkaufspreis gleichzusetzen. Sony könnte einen Teil der Produktionskosten durch Einnahmen aus dem Verkauf von Spielen und Abonnements ausgleichen. Unklar ist auch, inwieweit die aktuellen Marktpreise für Speicher den Einkaufsbedingungen in den Verträgen des Unternehmens entsprechen.
Zum Vergleich: Seit dem 2. April 2026 kostet die Standard-PlayStation 5 in Europa offiziell €650, die PS5 Pro dagegen €900. Der inoffizielle Preis der PlayStation 5 Pro könnte vor dem Erscheinen von GTA 6 allerdings €2000 erreichen.
Sony selbst hat bislang weder die endgültigen technischen Daten der PlayStation 6 noch den Verkaufsstart bekannt gegeben. In Leaks ist von Ende 2027 die Rede, offiziell bestätigt wurde dieser Zeitplan jedoch nicht.











