Apple entwickelt ein neues Headset für gemischte Realität, das leichter und günstiger als das aktuelle Vision Pro werden könnte. Laut dem Bloomberg-Journalisten Mark Gurman trägt das Projekt die interne Bezeichnung N224. Derzeit prüft das Unternehmen vier Konstruktionsvarianten, eine endgültige Entscheidung wurde jedoch noch nicht getroffen.

Was bisher bekannt ist

Eine der in Betracht gezogenen Optionen sieht vor, den Akku und die Rechenkomponenten in eine separate Einheit auszulagern. Dies würde das Gewicht des Headsets selbst verringern und die Belastung für den Kopf reduzieren. Innerhalb von Apple gibt es jedoch keine einheitliche Meinung: Einige Führungskräfte befürworten dieses Design, während andere befürchten, dass die zusätzliche Einheit den Bedienkomfort beeinträchtigen könnte.

Apple Vision Pro im Test

Um das Gewicht zu reduzieren, experimentiert das Unternehmen zudem mit Gehäusematerialien, darunter Kunststoff, Titan und andere Metalle. Das endgültige Design steht noch nicht fest.

Apple beabsichtigt, ein neues Headset günstiger als die Vision Pro zu machen, doch der voraussichtliche Preis ist unbekannt. Es ist zudem unklar, welche Funktionen des aktuellen Modells beibehalten werden und auf welche zugunsten einer Preissenkung verzichtet werden muss.

Apple ändert seine Prioritäten

Parallel dazu widmet das Unternehmen kompakter tragbarer Elektronik mehr Aufmerksamkeit. Apple entwickelt insbesondere eine intelligente Brille, deren Veröffentlichung für Ende 2027 in Betracht gezogen wird, und prüft zudem die Möglichkeit, AirPods mit Kameras sowie ein Fitnessarmband ohne Bildschirm zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund kommt es in der für die Vision-Hardware zuständigen Abteilung zu Stellenstreichungen.

Veröffentlichungstermine

Das Projekt N224 befindet sich in einem frühen Stadium und ist noch nicht für die Massenproduktion freigegeben. Apple könnte das Projekt ändern oder die Entwicklung ganz einstellen. Laut Gurman wird das Unternehmen, sollte es tatsächlich ein neues Headset auf den Markt bringen, dieses nicht vor Ende 2028 oder Anfang 2029 veröffentlichen.

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