
Das MacBook Pro 14 OLED entlädt den Akku sogar im Netzbetrieb
Apple hat das Stromversorgungsproblem beim MacBook Pro 14 mit OLED-Touchdisplay nicht behoben. Bei hoher Auslastung entlädt sich der Akku des Notebooks, obwohl es an eine Steckdose angeschlossen ist. Im Test von Notebookcheck verlor das Modell mit dem Chip M5 Pro innerhalb einer Stunde rund 15 Prozent Akkuladung.
Das Notebook begrenzt die Leistungsaufnahme
Die Experten von Notebookcheck entdeckten das Problem beim Test des neuen MacBook Pro 14 mit OLED-Display. Zusammen mit dem Testgerät erhielt das Magazin ein 140-Watt-Netzteil. Das Notebook nahm jedoch höchstens etwa 96 Watt aus dem Stromnetz auf.


Bei hoher Auslastung reicht deshalb die Stromversorgung über das Netzteil nicht aus. Die fehlende Leistung bezieht das Notebook aus dem eingebauten Akku, der sich dadurch nach und nach entlädt. Das 140-Watt-Netzteil kann die Begrenzung des Notebooks nicht umgehen.
Rund 15 Prozent Akkuladung gehen pro Stunde verloren
Während eines Stresstests mit voll ausgelastetem Prozessor, maximaler Bildschirmhelligkeit und aktiviertem Hochleistungsmodus verlor der Akku innerhalb einer Stunde rund 15 Prozent seiner Ladung. Während des gesamten Tests war das Notebook an ein 140-Watt-Netzteil angeschlossen.


Dieses Verhalten könnte bei längerer hoher Auslastung auffallen. Bei normaler Nutzung dürften viele Besitzer laut Einschätzung von Notebookcheck nicht davon betroffen sein.
Das Problem besteht auch nach dem Update weiter
Zuvor hatte Notebookcheck ein ähnliches Verhalten bei den vorherigen MacBook-Pro-Modellen mit 14 und 16 Zoll entdeckt. Bei dem neuen 14-Zoll-Modell blieb die Leistungsgrenze für den Netzbetrieb ungefähr auf demselben Niveau.
Im Test von Notebookcheck hielt das neue MacBook Pro 14 beim Surfen im WLAN mit einer Bildschirmhelligkeit von 150 Nits jedoch 16 Stunden und 37 Minuten durch – mehr als eine Stunde länger als das Vorgängermodell mit Mini-LED-Display und einem Akku mit nahezu gleicher Kapazität.











